Timm Knape Softwaretechnik

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Alte Blog-Einträge

21. Oktober 2009 – 10. Juni 2011

10. Juni 2011: Poor Mans Tethering

Die 22. iOS-App an der ich mitgearbeitet habe, ist im App Store veröffentlicht worden: Poor Mans Tethering.

Die App enstand aus der Not heraus, da ich durch eine Vertragsumstellung 8 Tage kein Internet hatte. Nur über UMTS konnte ich mit iPhone und iPad mit der Welt da draußen kommunizieren. Mit der App können beliebige Dokumente vom Mac über iTunes auf das iOS-Gerät geladen werden. Von dort können sie dann als E-Mail Anhänge verschickt werden.

Umgekehrt können Dateien, die z.B. als Anhänge per E-Mail ankommen, in die App kopiert und von dort wieder per iTunes auf den Rechner übertragen werden.

Die Bedienung ist (wie der Name andeutet) recht rudimentär, aber dafür ist die App auch kostenlos und wurde ohne direkten Internetzugang entwickelt :–)

14. März 2011: Japan

Die Ereignisse in Japan überschlagen sich: Erdbeben, Flutwelle, AKW-Störfall, Vulkan-Ausbruch.

Und das, wo ich Japan in den letzten Jahren immer mehr bewundert habe. Angefangen hat es mit dem Schwertkampf: Kendo und Iaido. Damit einher ging das Schnuppern der bewegten Geschichte und der Zen-Philosophie. Die Gesellschaft, die sich nicht primär religiös sondern ethisch motiviert, hatte auf mich immer den Eindruck uns in Lebensfragen einen Tick voraus zu sein.

Aber wird das Kyoto das gleiche sein, wie vor den Katastrophen? Wie werden sich die traditionellen Werte entwickeln?

Ich hoffe, dass der Welt Japan als Kultur, Ideengeber und Konkurrent erhalten bleibt.

Beben, Flut,
Strahlen und Asche
Halte Durch!

29. April 2010: Mitglied bei vieda

Timm Knape Softwaretechnik ist Mitglied beim Verband von iPhone-Entwicklern vieda.

1. April 2010: AllFonts für iPad

Meine Anwendung AllFonts hat es durch das Review bei Apple geschafft. Auf dem iPad gibt mehr Platz, SplitView und Popup-Menüs. Auf dem iPhone bleibt alles beim Alten (bis auf einen kleinen Verlauf). Beides aus einem Binary, so dass die gleiche Anwendung auf iPhone und iPad läuft.

Screenshot von AllFonts auf dem iPad

Jetzt muss es nur noch hier in Deutschland das iPad zu Kaufen geben. War die Software mal wieder schneller als die Post :–)

28. Januar 2010: Willkommen iPad

Jetzt ist die Katze aus dem Sack. Und sie heißt: iPad. Nach dem Installieren des Entwicklungstools (das momentan noch im Beta-Stadium ist), zeigt sich erstmal am Beispiel von iGrandMaster, dass die direkte Migration kein Problem ist. iGrandMaster läuft auch auf dem iPad-Simulator.

Große API-Änderungen sind bisher nicht dokumentiert, so dass es momentan so aussieht, als könnten wir auch Programme speziell für das iPad anbieten. Natürlich muss dazu erst noch eine ganze Menge Dokumentation durchgearbeitet werden, damit die Programme nach iPad Anwendungen aussehen und nicht nach hochskalierten iPhone-Programmen. Es bleibt also spannend.

20. Januar 2010: Programmiersprachen

Ich kann den folgenden Erfahrungs-Level in Programmiersprachen anbieten:

  1. C++, Objective-C, C: Sehr gute Kenntnisse durch ständige Anwendung in aktuellen Projekten.
  2. Perl: Gute Kenntnisse durch Anwendung in aktuellen Maintenance-Projekten (nicht nur Skripte, sondern auch objekt-orientierte Projekte).
  3. Java: Gute Kenntnisse mit Projekt-Erfahrung (Eclipse-Plugins).
  4. JavaScript: Grundkentnisse durch Web-Entwicklung und MicroCrypt-Bibliothek.
  5. ksh, sh, bash, awk: Grundkenntnisse durch tägliche Skripts.
  6. AppleScript, Ruby, VB.Net: Grundkentnisse.
  7. Smalltalk, Scheme: wenig Kenntnisse.

Wobei mich folgende Sprachen interessieren, in denen ich in der nächsten Zeit meine Kenntnisse vertiefen möchte:

  1. Ruby, als Ersatz für Perl und zum Rapid Prototyping Ersatz für C++, Objective-C und C.
  2. Smalltalk, als Basis für eine neue Programmiersprache
  3. Scheme, wegen der eleganten Einfachheit.

Ich finde es schade, dass de facto nur noch C und darauf aufbauende Sprachen (C++, Objective-C) reinen Maschinen-Code erzeugen. Dabei ist C keine schöne Sprache. Wäre es nicht schön, ein Smalltalk mit starker Typisierung und einem Compiler anzureichern, um eine moderne Sprache zu entwickeln, die schnellen Maschinen-Code generiert?

18. Januar 2010: Apples App Store ist keine Silver Bullet

Über Apples App Store streiten sich die Geister: die einen sehen in ihm nur einen Publicity Gag vom Computer-Hersteller mit dem angebissenen Obst als Logo. Für die anderen ist es der heilige Gral der Software-Entwicklung: nur noch die Anwendungen müssen geschrieben werden, um Marketing und Vertrieb kümmert sich Apple. Zumindest für die Programmierer unter uns ist das eine verlockende Art, Geld zu verdienen.

Aber ganz so einfach ist es nicht, wie wir mit unserem Schach-Programm iGrandMaster erkennen mussten. Zum einen besteht eine Anwendung nicht nur aus der Programmierung. Aber davor waren wir bereits auf einem TechTalk gewarnt worden: die meisten Zeit geht in das grafische Design und die Usability.

Zum anderen gibt es so viele Anwendungen im App Store, dass trotzdem für eine Sichtbarkeit gesorgt werden muss, wenn man will, dass Leute das Programm überhaupt bemerken (und dann hoffentlich kaufen).

Laut einem Artikel von der MacWelt gab es im Januar 130.000 Anwendungen im App Store. Allein die Suche nach „Chess“ füllt mehrere Seiten. Wie man da gefunden wird? Meistens gar nicht :–)

Die populären Anwendungen stehen oben, aber wie wird man populär? Es hilft nichts: das, was man eigentlich gar nicht machen will, bleibt doch an einem hängen: Webseiten für Suchmaschinen optimieren, Presse-Texte zusammenstecken, Foren durchsuchen, etc.

Aber ich will nicht alles schlecht machen: der App Store hat eine wichtige Funktion. Ohne ihn wäre es undenkbar, Programme zu Preisen zu Cent-Beträgen zu vertreiben. Als Verkaufsplattform nimmt er echt Arbeit ab. Aber wir sollten ihn nicht als etwas sehen, was er nicht leistet: im App Store sind alle Anwendung „fast“ gleich: es zählen nur die Downloads und Bewertungen. Um aber viele Downloads zu Erlangen und uns von der Konkurrenz zu distanzieren, benötigen wir immer noch eine Sichtbarkeit beim Kunden. Sei es nun im Web oder sonst wo.

19. Dezember 2009

Seit gestern Nacht ist es endlich soweit: Unser Schach-Programm iGrandMaster ist in Apples App Store veröffentlicht.

iGrandMater Screenshot

Gegenüber anderen Schach-Programmen für iPhone und iPod Touch zeichnen wir uns dadurch aus, dass wir die Eigenschaften von iPhone und iPod Touch direkt ausnutzen. So kann zum Beispiel die Darstellung durch Drehen des Geräts verändert werden oder durch Schütteln Züge zurückgenommen werden.

10. November 2009

Es gibt eine neue Version unseres PinManager-Moduls für das iPhone-SDK. Es unterstützt nun eine konfigurierbare TintColor für die Navigationsleiste und transparente Boxen um das Hintegrundbild besser zur Geltung zu bringen.

Neben dem PinManager gibt es das ColoredGroupTable- und das NumericInput-Modul. Mit ColoredGroupTable können gruppierte Tabellen mit konfigurierbaren und transparenten Farben besser an das Design angepasst werden. NumericInput erleichtert die Eingabe von Zahlen oder Zeiträumen.

Wir bieten die Module in unterschiedlichen Lizenz-Modellen an.

21. Oktober 2009

Meine aktuellen Download-Zahlen haben eine weitere Schallmauer durchbrochen: Mehr als 300.000 mal wurden Anwendungen, die ich programmiert habe, über Apples App Store geladen.

Allen Anwendern ein herzliches Dankeschön.

Zu den aktuellen Einträgen.

Zu älteren Einträgen.